KiTa-Anmeldesituation 2017/2018

Der Statusbericht 2 von Ende April 2017 zeigt an, das die enormen baulichen Ausbauanstrengungen ausreichen könnten, damit alle angemeldeten Kinder aus Gröpelingen einen Platz bekommen könnten. Diese Aussage ist allerdings mit großer Vorsicht zu treffen, da sich aus den Erfahrungen der Vorjahre manche Eltern nicht an die Anmeldefristen zum Anfang des Jahres halten und auch nach dem Statusbericht 2 weitere Anmeldungen kommen könnten. Zudem kann es natürlich auch immer Zuzüge in der Zwischenzeit geben.

Und offenbar ist es so, das auch eine KiTa in das vorhandene Platzangebot eingerechnet wurde, bei der derzeit noch kein Grundstein gelegt wurde und bei der es uns unwahrscheinlich erscheint, das sie zum Zieltermin Dezember 2017 fertiggebaut ist. Wobei derzeit für uns ohnehin unklar ist, was Eltern machen, die einen Platz zum August 2017 brauchen und ihn sowieso an dieser KiTa nur zum Dezmeber bekommen würden. Oder ob solche Fälle durch vorherige Umplanungen nicht eintreten werden.

In der Funktion als Beirat haben wir deshalb mit dem Fachausschusssprecher der SPD eine entsprechende Anfrage an die Bildungsbehörde gestellt, um den Planungsstand zu erfragen.

Erster Schritt zur Sanierung der Sanitär- und Umkleidetrakte von Schulturnhallen

In unser Wahlprogramm für die Beiratswahl 2015 hatten wir aufgenommen, das wir uns für die Verbesserung der Turnhallensituation einsetzen wollten. Insbesondere ging es und um die Sanitärbereiche von Schulturnhallen. Das Sportamt ist dafür nicht zuständig, sondern der Bereich Bildung, obwohl Schulsporthallen zu einem Großteil auch von Sportvereinen genutzt werden. Der Bereich Bildung denkt bei der Vielzahl an Sanierungen eher an Unterrichtsräume – und nicht an Turnhallen mit dem hohen Fremdnutzungsanteil. So ist dieser Bereich immer hinten runtergefallen.

Bereits gleich nach der Beiratswahl hatten WIR GRÜNE GRÖPELINGEN im Beirat eine Initiative dazu ergriffen, die von den anderen Parteien leider nicht mitgetragen wurde. Dito brachte ein erneuter Vorstoss im Herbst 2016 nicht die gewünschte Unterstützung aus dem örtlichen Sportverein.

Im Rahmen unserer politischen Hintergrundarbeit kann jetzt allerdings ein Erfolg verbucht werden! Es gibt eine Parlamentsvorlage von den Grünen und der SPD, die sich dem besonderen Problem der Schulsporthallen widmet und den Senat auffordert, aus dem Sanierungsprogramm 2018 und 2019 jeweils 2 Mio. Euro für die Sanierung von Sanitäranlagen bzw. Umkleideräumen in Schulsporthallen vorzusehen.

Wie zu hören ist, wird dabei die Sanierung eines dieser Teilkomplexe mit ca. 700.000 Euro veranschlagt, was uns auf den ersten Blick viel erscheint. Damit wäre die Situation in nur 6 Schulturnhallen zu verbessern.

Der Sanitärtrakt der Schule Auf den Heuen wird derzeit saniert. Die Halle der Schule im Park ist in Flammen aufgegangen und soll (auf einer benachbarten Fläche) neu gebaut werden. Die Turnhalle Oslebshauser Heerstraße soll im Zuge des Anbaus für dei 4. Klassen abgerissen und neu gebaut werden. Der Campus Ohlenhof erhält mit dem Neubau auch eine Turnhalle. Die Fischerhuder Straße wurde nach dem Silversterbrand ggf. gleich mit saniert (?). Bleiben aus unserer Sicht die Turnhallen Halmerweg und ggf. Pastorenweg und GSW. Wobei Halmerweg nach den Berichten der Vorjahre wohl Priorität haben könnte.

Parlamentsvorlage „Sanierungen in Schulsporthallen kurzfristig umsetzen und im Haushalt 2018/2019 darstellen!“ der Bremischen Bürgerschaft

Audiotour: Bauten und Ideen. Baukultur in Bremen Gröpelingen

Über diesen Verweis kann man eine App auf seinem Smartphone laden, über der man sich viele hundert Städtetouren anhören kann. Natürlich geht das auch über die Appstores (izi.TRAVEL App). Man muss zum Anhören die Stellen nicht ablaufen und kann sie auch vom heimischen Sofa aus anhören. 😉

Eine Tour führt auch zu einigen Stationen in Gröpelingen. Es reicht dazu die Eingabe von „Gröpelingen“ in das Suchfeld der App.

Ausbildungsprojekt für Jugendliche und Unternehmer die ausbilden wollen

Auf der letzten Sitzung des Gröpelinger Fachausschusses „Arbeit …“ war die
KAUSA Servicestelle Bremen-Bremerhaven zu Gast.

Diese von der Bundesregierung eingerichteten Stellen gibt es mittlerweile in 29 Städten – und mit etwas Verzug nun auch in Bremen bzw. Bremerhaven. Angedockt ist es an das Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V.. Das Ziel ist es, nachhaltige Strukturen aufzubauen, um mehr – insbesondere migrantische – Jugendliche in Ausbildung zu bekommen. Insbesondere geht es auch darum, migrantischen Unternehmen das Ausbildungssystem nahezubringen.

In der Vorstellung wurde auch ein Beispiel aus Gröpelingen genannt, wo ein Einzelhandelsbetrieb ganz klein angefangen hat, mit der Zeit Markterfolg hatte und größer wurde. Das brachte dann allerdings auch höhere Anforderungen an die Betriebsorganisation mit sich und es machte Sinn auch selbst Ausbildung und damit Fachkräftenachwuchs zu betreiben.

Kontaktdaten in dem Verweis oben.

Bürger Informations Service vor Ort in Gröpelingen

Den Bürgerinformationsservice oder das Bürgertelefon(115) – eingeführt vom von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN geführten Finanzressort – kann man wohl als eine Erfolgsgeschichte bezeichnen. Allerdings eine Erfolgsgeschichte eher im Verborgenen. Denn der normale Bürger bekommt ja gar nicht mit, wie die Verwaltung sich intern neu organisiert. Bzw. nur dann, wenn es nicht klappt und seine Anliegen nicht erledigt werden.

Aber mittlerweile ist es so, das beim Bürgerinformationsservice eine ganze Reihe von Informationsaufgaben aus anderen Behörden zusammengeführt wurden. Das spart verwaltungsübergreifend betrachtet Ressourcen ein ohne das die Dienstleistung schlechter wird. Bzw. durch die Zentralität und die Auskunftsdatenbank können Auskünfte sogar verläßlicher gegeben werden.

Allerdings gibt es auch Menschen, für die ein Telefonat nicht so einfach ist. In vielen solcher Fälle ist ein Auge-zu-Auge -Kontakt einfacher. Daher soll am Herbst 2017 aufbauend und dann ab 2018 für ein Jahr probeweise ein BürgerInformationsService vor Ort eingerichtet werden. Teststation ist dabei die Stadtteilbibliothek in der Lindenhofstraße, in der quasi eine Ecke im Eingangsbereich dafür eingerichtet wird. Besetzt wird sie mit einer im Stadtteil seit Jahrzehnten bekannten Mitarbeiterin, die mit ihrer Ortskenntnis auch die Vernetzung im Stadtteil sicherstellen kann.

Näheres wird zu gegebener Zeit sicher noch der Presse zu entnehmen sein.

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Neuer Ordnungsdienst soll Bremen sauberer machen

Verweis zum Artikel des Weser-Kuriers

Wir GRÜNEN GRÖPELINGEN hatte u.a. den im Artikel angesprochenen Punkt in die Koalitionsverhandlungen eingebracht und es wurde ein entsprechender Passus im Koalitionsvertrag aufgenommen. Nach 2 Jahren soll es jetzt in die konkretere Umsetzung gehen, die dem Artikel nach 2018 anstehen könnte.

Die zitierte Gästeführerin beschreibt das Problem gut: „Jeder kann einfach seinen Müll liegen lassen oder wegwerfen, und die Stadt unternimmt nichts dagegen – außer den Abfall später auf Kosten der Steuerzahler zu entsorgen.“

Dieses Problem findet man auch in Gröpelingen an ganz vielen Stellen. Um es zu ändern, benötigen die eingesetzten Mitarbeiter bzw. das Ordnungsamt allerdings auch Zugriffsrechte auf Datenbanken wie das angemeldete Müllvolumen in einem Haus. Und sie müssen auch zu ungewöhnlichen Zeiten im Einsatz sein und Recherchearbeit unternehmen.

Fortschreibung des Gebäudesanierungsprogramm 2017

Der Senat hat die Fortschreibung des Gebäudesanierungsprogramm 2017 beschlossen.

2017 gehen knapp 14 % der geplanten Mittelabrufe nach Gröpelingen. Fast ausschließlich für Gebäudesanierungsmaßnahmen in der Grundschule Auf den Heuen, der Neuen Oberschule Gröpelingen, der Gesamtschule West, der Grundschule Halmerweg, der Grundschule Pastorenweg sowie zu einem kleinen Teil der Justizvollzugsanstalt in Oslebshausen.

Weitere Sanierungsschritte sind für die nächsten Jahre in Abhängigkeit vom Baufortschritt vorgesehen.

Integriertes Entwicklungskonzept Gröpelingen – weitere Projekte in der Planungsphase

3 weitere kleinere Projekte aus dem Integrierten Entwicklungskonzept Gröpelingen treten in die Planungsphase ein. Dazu soll es vor Ort mit der Anwohnerschaft Gespräche geben. Entsprechende Hauswurfzettel wurden bzw. werden demnächst verteilt. Wohnen Sie dort? – Beteiligen Sie sich doch einfach mal!

Beteiligung zur Aufwertung des Platzes Bromberger Straße Ecke Kulmer Straße mit einem abendlichen Spaziergang am Freitag, 2. Juni 2017, 18 bis ca. 20:30 Uhr, Ecke Bromberger Straße / Kulmer Straße mit evtl. Einkehr in das Quartiersbildungszentrum an der Morgenlandstraße. Die Fläche kann aufgrund der Leitungen im Untergrund nicht bebaut werden und schlummert so vor sich hin. Manchmal auch als Müllabladeplatz.

Beteiligung zur Aufwertung des Greifswalder Platzes mit einer Suppenküche der Ideen – gemeinsam kochen und planen. Am Samstag, 10. Juni 2017, 16 bis 20 Uhr auf dem Greifswalder Platz.

Beteiligung zur Aufwertung des Platzes an der Goosestraße Ecke Geeststraße mit einer Anwohnerbefragung vermutlich am 23.06.2017 nachmittags. Hier mussten von der swb 2 Häuser abgerissen werden und das hat zu einer leeren Fläche geführt, für die die anliegende Bewohner Ideen entwickeln können. Vorgesehen ist eine optische Abschirmung des Zauns der Stromstation mit kleinen Bäume oder ähnlichem. So abgeschirmt ergibt sich dann eine Freifläche für … ? Urban Gardening, Tischtennisplatten, Basketballkörbe, kleine Sportgeräte, Sitzmöglichkeiten, Grillstation oder was auch immer den Anwohnern einfällt.

Schlagworte:

Ausbau der KiTa-Plätze

Der Bau der neuen KiTa mit dem Betreiber AWO an der Oslebshauser Heerstraße geht offensichtlich flott voran:

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Die Eröffnung mit den 60 U3/Ü3 Plätzen ist offiziell mit Oktober 2017 terminiert.

Bei der 16er U3-KiTa in der Bunten Berse der Lebenshilfe Bremen e.V. ist der Termin derzeit Januar 2018.

Die 14 Ü3-Plätze in der Alten Feuerwache an der Gröpelinger Heerstraße sollen im August zur Verfügung stehen.

Die 2 Standorte in Gröpelingen mit Mobilbauten (Auf den Heuen, Schwarzer Weg) sowie der Standort Lange Reihe sollen zum August 2017 an den Start gehen.