„Runder Tisch Flüchtlinge“

Am 18.10.2017 um 16:30 Uhr im Ortsamt West in der Waller Heerstraße 99 im Sitzungssaal im 3. Obergeschoß findet die nächste Zusammenkunft statt.

Seit dem Höhepunkt der Zuweisung durch den Bund und der direkten Zuflucht nach Bremen sind die Notunterkünfte in Gröpelingen geschlossen und angemietete Hotels abgemietet worden. Dafür sind Übergangswohnheime angemietet worden und auch derzeit noch in Gröpelingen und Oslebshausen im Bau.

Umstritten war die Einrichtung an der Gröpelinger Heerstraße Höhe des Übergangs zu Walle. Weil die Beantragung auf die baurechtlich erlaubte maximal Belegung von 304 Personen ausgelegt war. Also um für den möglichen „absoluten Krisenfall“ Unterbringungsmöglichkeiten mit einem Dach über den Kopf zu haben, damit Menschen nicht im Freien übernachten müssen.

„Zu Normalzeiten“ ist allerdings nur eine theoretische maximale Belegung mit 255 Personen vorgesehen. In der Praxis wird es aber so sein, das es Wechsel gibt mit Ein- und Auszügen und es auch so gut wie nie vorkommen wird, das genau die Personenkonstellation vorhanden ist, auf die die Räume theoretisch ausgelegt sind. Z.B. kann es sein, das in einem für 4 Einzelpersonen ausgelegten Appartement nur ein Ehepaar mit einem Kind wohnt und man so dann rein rechnerisch auf eine Belegungsquote von 75 % kommt, obwohl  praktisch 100 % der Räume belegt sind. D.h., aus den o.g. 304 Personen werden so bei Vollbelegung ca. 200 Personen. Und ohne Vollbelegung vllt. nur noch die Hälfte der beantragten baurechtlichen Anzahl.

Wann genau der Bau im Jahr 2018 bezogen werden kann, ist derzeit noch nicht ganz klar. Auf jeden Fall soll es nach Festlegung des Trägers Einladungen an die Anwohner geben. Dabei ist zu bedenken, das die Fläche Gewerbefläche war und sich dort mit dem Bestandsschutz auch ein Gewerbebetrieb hätte wieder ansiedeln können.

Im Moment ist es wohl noch zu früh, um über eine Teilvermietung auch an andere Gruppen wie z.B. Studenten nachzudenken. Allerdings hat dies der Stadtteilbeirat im Gesamtkontext der Übergangswohnheime im Blick und das war z.B. auch beim Umbau der stadteigenen Immobilie im Schiffbauerweg eine spätere Nutzungsoption.

Vllt. gibt es nähere Erkenntnisse bei diesem Termin.

 

Lindenhofcenter

Seit einigen Monaten gibt es vom Eingang der Gröpelinger Heerstraße kommend gleich mehrere Leerstände im Lindenhofcenter. Die Geschäftsmodelle einiger Einzelhändler haben sich offenbar nicht mehr an diesem Standort gerechnet. Auch der noch nicht solange am Standort präsente Kette Subway hat die Filiale vor kurzem wieder geschlossen.

Wichtig scheint zu sein, das potentielle Geschäfte nicht nur die allgemeinen Daten des Standorts wie Bevölkerungsentwicklung, Altersstruktur, Frequenz etc. analysieren, sondern sich auch über die Herkunft der Menschen im Stadtteil informieren.

Z.B. war vor dem Subway eine übliche Frisörkette namens „Klier“ am Standort – das hat nicht funktioniert. Nach deren Aufgabe sind aber gleich eine ganze Reihe von Herrenfriseuren entstanden bzw. entstehen noch. Und die „anatolische Küche“ läuft an der Gröpelinger Heerstraße gut bis sehr gut – ein Subway aber offensichtlich nicht.

 

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Wir haben Kontakt zum Eigentümer aufgenommen. Das ist zwischenzeitlich ein in Großbritannien börsennotiertes großes Immobilienunternehmen, das eine ganzen Reihe von Einzelhandelsimmobilien auch in Deutschland in ihrem Eigentum hat. Vom Lindenhofcenter erwartet man sich noch einiges – so war in der Vergangenheit in den Geschäftsberichten dieser Firma zu lesen.

Man teilte uns jetzt mit, das Verhandlungen über die Neupositionierung laufen. Das könnte z.B. auch bedeuten, das sich vorhandene Mieter vergrößern und innerhalb des Centers umgebaut wird. Allerdings dauert dieser Verhandlungsprozess wohl noch. Wann er abgeschlossen ist, wurde uns leider nicht mitgeteilt.

Ergo: Abwarten – und Eis essen oder Kaffee und Tee trinken in den beiden Cafes des Lindenhofcenters. 😉

Sanierungsmaßnahmen der BREBAU an ihrem Wohnungsbestand

Es ist schon bemerkenswert mit welchem finanziellen Aufwand die BREBAU über die Jahre kontinuierlich ihren Wohnungsbestand in Gröpelingen saniert. Wenn man es nicht besser wüßte, könnte man fast annehmen, in der Greifswalder Straße würde eine Neubauzeile entstehen.

Altbestand:
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In der Sanierung befindlich:
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Maßnahmen der Sanierung mit offenbar sogar neuen Wohnungen im Dachgeschoss:
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Papiercontainer und codierter Sammelmüllbehälter:
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Vorherige Sanierung eines anderen Wohnungstyps im Bereich Schwarzer Weg / Stendaler Ring / Klitzenburg:
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Mahnwache nach dem Anschlag auf die Fatih-Moschee

Siehe: Beitrag bei Buten & Binnen

Böller im Briefkasten – Farbschmierereien an der Fassade – als „Dumem-Jungen-Streich“ kann man es im zeitlichen Zusammenhang und der Wortwahl der Schmierereien auf keinen Fall abtun. Der Staatsschutz ermittelt. Deshalb haben auch wir uns heute an der Mahnwache vor der Moschee beteiligt.

Leider ist es so, das auch in Gröpelingen bei der Bundestagswahl viele Wähler den Rattenfängern der AFD auf dem Leim gegangen sind. „Wenn man Merkel weghaben will“, muss man in die CDU eintreten und von der Basis her die Abwahl innerhalb der CDU betreiben. Oder man hätte Parteien wie SPD, DIE LINKE, die FDP oder uns die Grüne wählen müssen. „Aus Protest“ rechtsradikale Parteien wie die AFD wählen um „denen da oben mal eines auszuwischen“ – das darf man einfach nicht machen.

Wer 50 Jahre nach der Anwerbung muslimischer Arbeiter durch Deutschland noch immer meint, der Islam gehört nicht zu Deutschland, DER lebt im Gestern. Man kann durch Gröpelingen, durch Bremen, durch jede zumindest westdeutsche Großstadt gehen und stellt das Gleiche fest: Der Islam ist ein fester Bestandteil Deutschlands.

D.h. nicht, das man jede Ausrichtung des Islams akzeptiert! Salafismus oder der Wahhabismus die mit dem Grundgesetz nicht kompatibel sind, haben hier nichts zu suchen. Und wo es solche Strukturen gibt, muss dagegen vorgegangen werden. Das ist in Gröpelingen mit dem Verbot des Kultur- und Familienvereins in der Seewenjestraße auch geschehen. Und es müssen auch Lösungen für die Finanzierung von Vorbetern/Imame in den Moscheen gefunden werden, damit (kleine) Moscheen nicht weiter darauf angewiesen sind, das vom Ausland bezahlte Religionslehrer die Gemeinden führen. Wir Grünen stehen z.B. auch für einen deutlich härteren Umgang mit dem Regime in Saudi-Arabien, das derzeit einen fürchterlichen Krieg im Jemen führt. Wirtschaftliche Beziehungen müssen hier vor salafistischer Unterwanderung oder gar Terrorfinanierung aus Saudi-Arabien heraus zurückstehen.

Aber wenn nur Teile der Welt meinen würde, „Made in Germany“ steht für „Zurück zum Faschismus“ oder „Hetze gegen Muslime“, dann bringt das unser Land 100x mehr in wirtschaftliche Schwierigkeiten, als wenn wir nochmal 1 Million Flüchtlinge aufnehmen würden! Denn der Wohlstand der Deutschen fusst nicht auf heimische Rohstoffe oderso, sondern auf dem Warenaustausch mit allen Völkern der Welt. Nur dadurch ist es möglich, das sich der Deutsche Staat Leistungen wie beim SGBII – in Bremen eine Wohnung für 450 Euro + Zuschläge für teurere Stadtteile + ca. 400 Euro für den Lebensunterhalt + kostenloser Krankenversicherung – überhaupt leisten kann.

NPD oder AFD wählen, Hass auf Muslime, Hass auf Flüchtlinge macht alles nur noch schlimmer und hält uns durch Schaffung neuer Probleme davon ab, die wirklichen Probleme in Deutschland wie die Rentenfrage, die Langzeitarbeitslosigkeit oder auch den CO2-Ausstoß zu lösen. Das sollte jeder in Ruhe einmal überdenken.

Bundestagswahl: Gehen Sie bitte hin und wählen für Gröpelingen

Ein schöner Artikel von Spiegel Online, der die Probleme benennt, wie wir sie im Stadtteilbeirat auch in unseren Gesprächen mit dem Jobcenter herausgearbeitet haben:

Langzeitarbeitslose – Die Vergessenen des Arbeitsmarktes

Es gibt soviele Dinge die nur auf Bundesebene verändert werden können und dann auch zu Verbesserungen in Gröpelingen führen. Nicht nur bei der Langzeitarbeitslosigkeit … auch z.B. im Bereich Gesundheit und und und.

Unter der Bundesregierung von CDU/CSU und FDP hat es massive Verschlechterungen für Gröpelingen gegeben. Unter der CDU/CSU-Regierung mit der SPD ist es nicht so vorangegangen wie es hätte vorangehen können oder müssen. Eine AfD führt den Stadtteil mit seinem real existierenden hohen Anteil an Menschen muslimischen Glaubens eher in den Bürgerkrieg und schafft neue Probleme, die es heute so gar nicht gibt.

Bitte überlegen Sie gut und treffen die richtige Wahl. Danke.

Beiratssitzung vom 05.09.2017

Es waren relativ wenige Gäste anwesend – vllt. 15.

Bürgeranliegen:

Ein Bürger brachte einen Antrag ein, das die Gemüsehändler an der Gröpelinger Heerstraße weniger vom Bürgersteig in Beschlag nehmen sollen. Beschluss: Möglichst Abmarkerung der Flächen die behördlich zugestanden wurde, Gespräch des Gröpelinger Marketing mit den Händlern.

Ein Anwohner der Bauernweide: Es soll entlang der Ritterhuder Heerstraße vermehrt Totholz von den Pappeln auf die Straße fallen. Er hat Angst um seine Kinder auf dem Schulweg. Nach Datenübergabe des Anwohners  an das Ortsamt ergeht von dort eine Anfage an den Umweltbetrieb.

Straßenbennung Stichstraße Neubaugebiet Pastorenweg 100 nach Martha Heuer: Ein Baum in Yad Vashem.

Platzbenennung Goosestraße/Geeststraße – wenn rechtlich möglich – nach Willy Hundertmark: Interview.

Vorstellung der Entwicklungen im Quartiersbildungszentrum Morgenlandstraße.

 

Der Leiter Liegenschaften im Bildungsressort stellte dann den Stand diverse Schulbaumaßnahmen vor:

Schule für Groß- und Außenhandel und Verkehr in Walle: Das Konzept wirde in der Deputation bestätigt, es wird ein Beratungsunternehmen beauftragt, das zur rechtssicheren Ausschreibung berät und man hofft, im Sommer 2018 die Ausschreibung machen zu können.

Grundschule Humannstraße: Gestartet. Eine Machbarkeitsstudie von Immobilien Bremen soll Ende September vorliegen, in der das Aufwachsen auf 4×4 Klassen in Mobilbauten, der spätere Neubau und eine 1-Feld-Sporthalle enthalten sein sollen.

Turnhalle Schule im Park: Die durch Brandstiftung abgebrannte Halle ist abgetragen, die Fläche soll als Pausenhof oderso aufbereitet werden. Der Boden des in Aussicht genommenen Bauplatzes am Oslebshauser Park ist in Folge des zweiten Weltkrieges zu sehr belastet – nach den Vorschriften kann dort nicht gebaut werden. Es hat ein Gespräch mit dem Sportverein SVGO gegeben, der eine neue Halle neben seiner Halle an der Sperberstraße setzen würde – die Stadt mietet dann. Abstimmungsgespräche bei Bildung laufen. SVGO hat eine schnelle Bauzeit zugesagt. Daraufhin hat sich auch die Schulleitung mit der Lösung einverstanden erklärt.

Interimscontainerbau 4. Klasse Oslebshauser Heerstraße im Dreieck der Ritterhuder Heerstraße / Bauerndobben: Im Zeitrahmen.

Turnhalle Oslebshauser Heerstraße: Laut Immobilien Bremen ist die Halle abgängig. Eine Neubauplanung soll bis Sommer 2018 abgeschlossen sein, Abriss in den Sommerferien 2018 und Neubau einer 1-Feld-Turnhalle aus Mitteln des kommunalen Investitionsförderprogramms des Bundes (?). Es soll dann die Alwin-Lonke-Halle wieder nutzbar sein. Die Turnhalle Auf den Heuen ist es ja bereits wieder.

Neubau Oslebshauser Heerstraße: Entscheidungsgrundlage Bau soll Ende Oktober vorliegen. Fertigstellung des Baus wird für Ende 2019 angestrebt.

Sozialausschuss vom 23.08.2017

Auf dieser Sitzung stellte der Verein VAJA seine Aktivitäten im Stadtteil Gröpelingen in Kontakt mit Jugendlichen vor. Derzeit sind auf 2,5 Stellen 4 Mitarbeiter im Wege der Jugendfördermittel tätig.

Interessante Einblicke gab es dann zu den Akteuren des Arbeitskreises „Alter werden im Bremer Westen“. Im Stadtteil Gröpelingen sind z.B. 380 Nachbarschaftshelfer tätig, die über 400 Senioren Hilfestellung im Alltag geben. Durch die Veränderungen mit der Pflegestufe 1 ist zur Abrechnung über diesen Weg mit den Pflegekassen eine Schulung (20 Stunden) notwendig, die für manche eine Hürde darstellt. Die Antragstellung bei den Pflegekassen stellt wiederum eine Hürde für manche alleinstehende ältere Person da. Man könnte meinen: „Gut gemeint, aber nicht optimal umgesetzt“

Dito kam zur Sprache, das es an Pflegekräften in den Senioreneinrichtungen fehlt. Das führt dazu, das manche Heime einen Aufnahmestop ausgesprochen haben. Bzw. dazur das Kinder die für ihre Eltern eine Einrichtung suchen, viele Telefonate führen müssen, um eine Aufnahmeeinrichtung zu finden.

Beiratssitzungen 2. Jahreshälfte 2017

Dei nächste Beiratssitzung findet am Mittwoch, dem 6. September 2017 um 19:00 Uhr im Nachbarschaftshaus Beim Ohlenhof statt. Einziges längeres Thema wird der Sachstand bei diversen Bauprojekten an Schulen sein, wozu der Leiter des Liegenschaftsreferats der Bildungsbehörde berichtet. Es soll dem Vernehmen nach z.B. einen neuen Sachstand zum Bau einer Turnhalle in Oslebshausen geben.

Allerdings kann der Referent erst am 20:00 Uhr vortragen. Jetzt stellte sich die Frage, ob die Tagesordnungspunkte – z.B. Bürgeranträge, Berichte aus dem Beirat – bis dahin den Zeitrahmen füllen. Für ein ganz neuen Tagesordnungspunkt wäre der Zeitansatz zu kurz gewesen. Später anfangen? – Im vorbereitenden Termin entschied man sich zum Anfang um 19.00 Uhr. Also DIE Gelegenheit für Bürgeranliegen von Ihnen!

Die nächste Beiratssitzung findet auf unseren Vorschlag dann am 1. November im Bürgerhaus Oslebshausen statt. Wir GRÜNEN machten dafür diverse Themenvorschläge mit Oslebshauser Bezug, von denen abgewartet werden muss, ob sich Referenten finden.